
Seit den 70er Jahren in New York entwickelte Sean Scully, geb. 1945 in Dublin, kontinuierlich eine der wichtigsten malerischen Positionen der geometrischen Abstraktion. Seine statischen Kompositionen, allein aus Streifen, Balken und Quadraten aufgebaut, offenbaren ihre emotionale Aufladung im dynamischen Duktus des satten Farbauftrags und den ausgefransten, darunter liegende Malschichten preisgebenden Rändern der einzelnen Bildsegmente.
Zahlreiche thematische und retrospektive Ausstellungen mit umfangreichen Publikationen in den wichtigsten Museen aller Kontinente bestätigen Scullys Ruf als eine der bedeutendsten Malerpersönlichkeiten weltweit. Unter anderem waren seine Werke im Centre Pompidou, Paris; dem Museum of Modern Art und dem The Metropolitan Museum of Art, New York; der National Gallery, London; der National Gallery of Ireland, Dublin; der National Gallery of Australia Canberra; dem Museo de Arte Moderno, Mexiko City; Central Academy of Fine Arts, Peking; sowie dem Philadelphia Museum of Art gezeigt.
Sean Scully lebt im Hudson Valley, New York und hat Studios in London, Berlin und Mooseurach bei München, wo er 2002-2007 an der Akademie der Bildenden Künste lehrte.