Sixth Sense Alice Aycock, Monica Bonvicini, Dadamaino, Lesley Foxcroft, Caro Jost, Julia Mangold, Karin Sander 20.10.2018 - 22.12.2018

“Sixth Sense” vereint sieben internationale Künstlerinnen, die mit ungewöhnlichen Materialien Werke im Zwischenbereich von Malerei und Skulptur schaffen.

Alice Aycock lebt in mitten der Greene Street von New York. Aus der Land Art Bewegung kommend entwickelte sie ein vielschichtiges bildhauerisches Werk mit futuristischen, illusionistischen Gebäuden und technoiden, dynamischen Environments.

Monica Bonvicini wurde in Venedig geboren und lebt in Berlin. Ihre auf den ersten Blick aggressiv auftretenden Werke mit deutlichen zeitkritischen Kommentaren werden getragen durch den narrativen Einsatz von symbolhaften Gegenständen aus der Produktwelt.

Dadamaino (1930-2004) war die Grande Dame der Mailänder Kunstszene um die Gruppe Azimuth mit Fontana, Castellani, Manzoni, die seit Mitte der 50er Jahre das italienische Äquivalent zu ZERO im Rheinland, den Nouvelles Realistes in Südfrankreich und den niederländischen NUL Künstlern bildete.

Die Werke von Lesley Foxcroft zeichnen sich aus durch die Einfachheit der verwendeten Rohstoffe und die bestechend simple Art und Weise der Befestigung im Raum und an den Wänden. Aus ihrem Studio in Hatfield in der Nähe von London erhalten wir Wandreliefs aus der Serie “Rubberband”.

Caro Jost verändert das klassische Tafelbild, das in einer individuellen Handhabung gefaltet und gefestigt zu einem Wandrelief mutiert. In ihrer aktuellen Bildserie verwendet sie Fotomaterial mit Ansichten eigener Bildwerke, entstanden 2011 in New York.

Julia Mangold wurde 1997 mit mehreren Werken als jüngste Künstlerin in die weltberühmte Sammlung Panza di Biumo aufgenommen. Als Bildhauerin arbeitet sie in der Tradition der klassischen Minimalart in Stahl und Holz. Sie lebt in Portland, Oregon.

Die Konzeptkünstlerin Karin Sander begann 2004 mit ihrer Serie der Mailed Paintings. Aus ihrem Berliner Studio und der ganzen Welt verschickt sie schlicht weiß grundierte Leinwände und gibt durch diese Handlung den künstlerischen Malprozess in fremde Hände. Jeder in München kennt ihren Montgelas am Promenadeplatz.

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