Wann beginnt Kunst zu „funktionieren“? Ist es der Moment, in dem ein Material seine Form findet, oder jener Augenblick, in dem der Betrachter seine eigenen Fragen im Werk spiegelt?
Levan und Irakli Svanishvili, beide Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf, präsentieren in ihrer gemeinsamen Praxis „Zwischenräume“ , jene unbestimmten Zonen, in denen die gewohnte Ordnung der Realität ins Wanken
gerät. Ihre Zusammenarbeit ist dabei weit mehr als eine Addition zweier Positionen; sie ist eine interdisziplinäre Symbiose, die tief in ihrer geteilten georgischen Biografie und einem gemeinsamen ästhetischen Vokabular wurzelt.