Fabian Hiller verbindet in seiner Malerei analoge und digitale Verfahren zu einem hybriden Bildraum. Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind visuelle Phänomene, die durch Bildschirme, Simulationen und technische Apparaturen entstehen und von Beginn an als abstrahierte Bilder erscheinen. Ähnlich wie die Fotografie Realität transformiert, erzeugt auch der digitale Raum eine eigene Bildlogik, die Hiller zurück in Malerei übersetzt.
Es entstehen Bildräume, in denen sich Formen falten, überlagern oder auflösen und zwischen Tiefe und Fläche oszillieren. Die Formen wirken dabei oft wie holografische Erscheinungen innerhalb eines künstlichen, simulierten Raums. Gerade in diesem Spannungsverhältnis entfaltet sich das Paradox seiner Arbeiten: die Rückübersetzung digitaler Bildwelten in die physische Realität von Farbe, Materialität und Leinwand.
Fabian Anton Hiller (*1997 in Mainz) studiert seit 2022 bei Thomas Scheibitz an der Kunstakademie Düsseldorf.

Omen, 2026, Öl auf Leinwand, 170 x 160 cm

Anima, 2025, Öl auf Leinwand, 150 x 140 cm

Aetherium, 2026, Öl auf Leinwand, 90 x 80 cm

Savior, 2026, Öl auf Leinwand, 90 x 80 cm

Tribüne, 2026, Acryl & Öl auf Leinwand, 70 x 60 cm

Gaze, 2024, Öl auf Jute, 50 x 60 cm






